Wohnungsbau in Harburg läuft auf Hochtouren

Wie ganz Hamburg ist auch Harburg eine wachsende Stadt. Während 2010 in Harburg noch 152.000 Menschen lebten, sind es Ende 2016 bereits 163.000 gewesen. Wohnraum war – gerade in den bezahlbaren Segmenten – schon beim Regierungswechsel 2011 für die damals bereits hier lebenden Menschen knapp. Die Hamburgerinnen und Hamburger bekamen dies dadurch zu spüren, dass es nicht nur schwierig war, die passende Wohnung zu finden sondern auch dadurch, dass die Mietpreise kräftig anzogen.

Mit einem Einwohnerzuwachs von 11.000 in 6 Jahren hat sich die Nachfrage vor allem nach bezahlbaren Wohnungen noch zusätzlich erhöht. Wer meint, die vorhandene und die neu hinzScreenshot_20170806-210551ukommende Nachfrage ausschließlich durch Nachverdichtung oder aber durch vermehrten Einfamilienhausbau befriedigen zu können, wird der Wohnungsknappheit und den steigenden Mietpreisen nicht Einhalt gebieten können.

Deshalb ruht der Wohnungsbau in Hamburg auf drei Säulen: Nachverdichtung im Bestand, Umwidmung von meist gewerblichen oder anders genutzten Brachflächen und dem Bau von Wohnungen auf neuen, bisher nicht bebauten Flächen. Die SPD hat in Hamburg und in Harburg seit 2011 dafür gesorgt, dass in Hamburg ein neuer Bauboom mit mehr als 30.000 neuen Wohnungen entstanden ist, so dass der Anstieg der Mieten deutlich verlangsamt werden konnte und mehr Menschen die Möglichkeit hatten, eine für sie geeignete Wohnung anzumieten oder W20170728_141544ohneigentum zu erwerben.

In Harburg sind 2016 756 Wohnungen fertiggestellt und 1.036 neue Baugenehmigungen erteilt worden, wobei die genehmigten Wohnungen den Erfahrungen nach in etwa 2 Jahren zur Verfügung stehen werden. Die neuen Wohnungen entstehen sowohl im Bestand als auch auf sogenannten Konversionsflächen wie der ehemaligen Röttiger-Kaserne oder auf neuen Flächen wie im Vogelkamp. Aktuell sind Wohnungen – vor allem auch öffentlich geförderte – in fast allen Stadtteilen im Bau.

So ist der Bau des Nahversorgungszentrums im Baugebiet Fischbeker Heidbrook auf dem Gelände der ehemaligen Röttiger-Kaserne mit einem Lebensmitteleinzelhändler, einem Drogeriemarkt und mehr als 50 Wohnungen weit fortgeschritten während im 1. Bauabschnitt die erst20170804_192156en Einfamilien- und Reihenhäuser errichtet werden.

 

Im Vogelkamp entstehen im 2. und 3. Bauabschnitt nach und nach nicht nur die Einfamilien- und Reihenhäuser sondern auch der Geschosswohnungsbau legt erheblich zu, wie z.B. die 49 öffentlich geförderten Wohnungen der VHW am Torfstecherweg.

 

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Im Harburger Binnenhafen, dem anderen Harburger Bereich, in dem vorwiegend alte Bahn- und Hafenflächen eine neue Bestimmung erhalten, entstehen derzeit an der Harburger Schlossstraße und am östlichen Bahnhofskanal ebenfalls neue Wohnungen.

 

Doch auch die Verdichtung im Bestand ist an vielen Stellen in Harburg zu beobachten. So wie beim Neubau der SAGA an der Denickestraße in Heimfeld. Nach dem Abriss von 174 alten Wohnungen entstehen d20170611_140527ort derzeit mit großem Tempo in 2 Bauabschnitten 310 neue, öffentlich geförderte Wohnungen.20170611_140410

Nur ein wenig weiter in Eißendorf entstehen am Wilhelm-Busch-Weg in einem kleineren Bauvorhaben der Finkenwärder Hoffnung eG e20170728_141238benfalls durch Nachverdichtung neue Wohnungen.

Doch auch in Neugraben-Fischbek sind nicht nur die großen Neubaug20170804_190213ebiete am Wachstum von Wohnraum und Bevölkerung beteiligt. Auch dort sind Bauvorhaben in Vorbereitung oder schon in der Realisierung, durch die im Wege der Nachverdichtung neuer Wohnraum geschaffen wird. So wie z.B. an der Cuxhavener Straße/Kiesbarg.

Es wurden und werden in Harburg seit 2011 mehr Wohnungen gebaut als die letzten Jahrzehnte zuvor. Und mit den noch in der Umsetzung befindlichen Neubaugebieten Vogelkamp und Fischbeker Heidbrook sowie dem geplanten Neubaugebiet Fischbeker Reethen aber auch vielen kleineren Vorhaben im Bezirk werden auch in den nächsten Jahren die benötigten Wohnungen entstehen, um die Nachfrage vor allem nach bezahlbaren Wohnungen zu befriedigen. Die Harburger SPD wird auch in Zukunft Garant dafür sein, dass mit Augenmaß und dem notwendigen Druck neue Wohnungen in Harburg entstehen werden, um allen alten und neuen Harburgerinnen und Harburgern die Möglichkeit zu geben, zu bezahlbaren Kosten in Harburg zu leben.

 

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